Unsere Fachkurse richten sich an Betreiber von Prozesswärme-
anlagen, Servicepersonal, sowie an Praktiker und Planer.
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Osnabrück, April 2008.
Die Heizungsbranche wird sich in den nächsten Jahren weiter wandeln; neue Herausforderungen stehen bevor: An die Seite der bisherigen klassischen Energieträger Öl und Gas tritt – durch politische Bestimmungen forciert – der Ausbau regenerativer Energien. So könnte beispielsweise auch Bioerdgas bald flächendeckend verfügbar sein.
Vor dem Hintergrund der bestehenden Infrastruktur der Gasleitungen zeigt sich, dass die Bedeutung von Gas für die Branche angesichts dieser Entwicklung nicht geringer wird. Stattdessen zeichnet sich ab, dass zukünftig eine Vielzahl an Gasen aus unterschiedlichen Quellen zum Einsatz kommt. Dies erfordert eine höhere Flexibilität der verwendeten Gasgeräte, die mit verschiedenen Gasbeschaffenheiten betrieben werden müssen.
Ein Gassystem, das bereits seit Jahren auf dem Markt ist und diese Anforderungen in mittlerweile mehreren 100.000 Anlagen in Europa erfüllt, ist der vollelektronische Gas-Luftverbund SCOT™ der Elster GmbH, der bei allen gebläsegeregelten Vormischbrennern einsetzbar ist. Mittels einer Flammensignalmessung lässt sich die Verbrennungsqualität permanent kontrollieren und nachregeln, da Gas und Luft unabhängig voneinander gesteuert werden. Auf diese Weise ermöglicht SCOT™ eine ständige und vor allem schnelle Anpassung an verschiedene Gase.
Ein sicheres gesteuertes Startverhalten und eine wiederkehrende Selbstkalibrierung sorgen für den zuverlässigen Betrieb der Anlage und somit für niedrige Servicekosten. Durch die Selbstkalibrierung ist eine Anpassung an sich verändernde Betriebsbedingungen und damit eine gleichmäßige Brennerbelastung gegeben, wodurch der Betreiber mit einer längeren Lebensdauer der Anlage rechnen kann. Beleg für diese Tatsache ist das Vertrauen der Schornsteinfeger in die SCOT™-Technologie: Das Überprüfungsintervall soll auf fünf Jahre angehoben werden.
Vorteile bietet der vollelektronische Gas-Luftverbund aber auch den Herstellern von Gasgeräten: Er sichert eine hohe Flexibilität während der Entwicklung, reduziert den dazu notwendigen Zeitaufwand und vermeidet Thermoakustik. Zudem wird die Handhabung vereinfacht, da das Startverhalten frei programmierbar ist und weniger Teile vorhanden sind: Es gibt keine wechselbaren Düsen, Venturis oder Impulsleitungen.
Somit ist der Gas-Luftverbund SCOT™ optimal ausgerüstet, um den steigenden Anforderungen in der Heizungsbranche zu entsprechen.
Für Rückfragen der Redaktion:
Elster Kromschröder, Heizwärme, Hartmut Henrich
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Hartmut Henrich
Abteilung Heizwärme
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Thema: SCOT
Edition: 04.08